wildfarben geperlt


Wildfarbener Nymphensittich, dessen Perlung durch die Einkreuzung entsteht: auf Rücken, Schwingen, Bauch und Schwanz kann die zum Teil sehr unterschiedlich ausfallende Perlung auftreten. Die in der Grundfarbe Grau vorhandenen Federn sind hell (bzw. bei den hellen dunkel) umrandet. Oft findet Ihr in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung gesäumt; dies heisst, dass alle hellen Federn dunkel umrandet sind.
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) typische Färbung:
Füße: hell, graubraun > Krallen: dunkel, graubraun > Schnabel /Nasenhaut: grau/hellgrau > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Männchen haben eine gelbweiße Maske mit markanten orangefarbenen Wangenflecken, gelbe Haubenfedern und dunkelgraue innere Schwanzfedern.Meist ist aber die Perlung fast vollständig verlorengegangen und die erwachsenen Männchen sehen wie wildfarbene Männ-chen aus. U.U. kann es bis zu 3 Mauserperioden dauern, bis die Perlung gänzlich verschwunden ist.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, aber auch nicht so blaß wie bei rein wildfarbenen Nymphen-Weibchen, der Schopf grau. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind gelb-/grau marmoriert, oft auch im Fischgrätmuster 

wildfarben

Die Urfarbe der Nymphensittiche, so wie sie auch in ihrer Heimat Australien in freier Wildbahn leben, ist ein dunkleres Grau. Die Färbung der Hauben-, bzw. Stirn- und Gesichtsfedern (Maske) sind beim erwachsenen Vogel geschlechtsspezifisch ausgefärbt. Die weißen Federn an den Flügeln, die während des Fluges einen gut sichbaren "Fleck" ergeben, dienen dem Schwarm in freier Wildbahn zur besseren Orientierung und zum Zusammenhalt.
Beiden Geschlechtern typische Färbung:
Füße: grau - Krallen: dunkelgrau - Schnabel /Nasenhaut: grau - Augen: dunkelbraun
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede erwachsener Vögel:
Männchen: Erwachsene Männchen haben eine gelb-weiße Maske mit markanten orangefarbenen Wangenflecken, gelbgraue Haubenfedern und dunkelgraue innere Schwanzfedern.
Weibchen:
Die Maske und auch der Wangenfleck der erwachsenen Weibchen ist deutlich grau überhaucht und nicht so farbintensiv wie die der Männchen, der Schopf ist grau. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind gelb-/grau marmoriert, die großen Schwungfedern innen "gepunktet".
Jungvögel:
sehen alle bis zu ihrer großen Mauser (mit ca. 6 Monaten) aus wie Weibchen! Bei Männchen kann ab dem 4./5. Lebensmonat jedoch bereits die beginnende Umfärbung anhand der zunehmenden Anzahl von gelben Federchen im Gesicht und am Kopf bemerkt werden. Erfahrene Züchter können aber z.B. am Grau der Schwanzfeder und an den Oberseiten des Flügelinneren kleine Unterschiede erkennen und damit auch eine Geschlechtsaussage treffen.

Schecke wildfarben


Von Schecken spricht man, wenn die Grundfarbe, die sonst ja einheitlich im Gefieder vorhanden ist, durch gelbe und/oder weiße Stellen unterbrochen wird, wobei die Größe der "Flecken" unerheblich ist. Bei uns wird allenfalls noch differenziert zwischen Schecken und Kopffleckschecken, in Australien und den USA findet sich noch eine weitere Unterscheidung, die der Vollständigkeit halber hier kurz beschrieben sei:
light pied: die meisten Vögel haben ein Grundgefieder in grau oder zimt, einige Bereiche ( > bis 25 %) sind gelb bzw. bei Weißköpfen weiß (ein Kopffleckschecke z.B. fiele in diese Einstufung).
heavy pied: Grundfarbe weiß oder gelb, mit grauen oder zimtfarbenen Bereichen auf Brust/ Rücken über 75 % des Gefieders ist nicht in der dunkleren Ursprungsfarbe.
clear pied: sieht aus wie ein Lutino, hat aber dunkle oder normal gefärbte Füsschen und Schnabel, mit nur sehr wenigen, vereinzelten dunklen Federn im Rückenbereich.
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa bis dunkel, grau, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa oder dunkel, grau, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders je nach Intensität der Graueinfärbung möglich bis unmöglich.

Perlschecke wildfarben


Von Schecken spricht man, wenn die Grundfarbe, die sonst ja einheitlich im Gefieder vorhanden ist, durch gelbe und/oder weiße Stellen unterbrochen wird, wobei die Größe der "Flecken" unerheblich ist. Siehe auch unter "Schecke wildfarben".

Perlschecken sind Nymphensittiche, bei denen durch Vererbung zusätzlich noch die Perlung von den Eltern weitergegeben wurde.

Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa bis dunkel, grau, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa oder dun-kel, grau, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders je nach Intensität der Graufärbung schwer möglich bis unmöglich.

Die Männchen verlieren normalerweise die Perlung nach der Jugendmauser immer mehr 

zimtgeperlt

Zimtfarbener Nymphensittich, dessen Perlung durch die Einkreuzung entsteht: auf Rücken, Schwingen, Bauch und Schwanz kann die zum Teil sehr unterschiedlich ausfallende Perlung auftreten. Die in der Grundfarbe Zimt vorhandenen Federn sind hell (bzw. bei den hellen dunkel) umrandet. Oft findet Ihr in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung gesäumt; dies heisst, dass alle hellen Federn dunkel umrandet sind.
Da Zimt vom Grundton her bereits gelb überhaucht ist, erscheint die Perlung auch nicht so intensiv wie bei den wildfarben-geperlten Nymphensittichen.
Beiden Geschlechtern typische Färbung:
Füße: hell, graubraun > Krallen: dunkel, graubraun > Schnabel /Nasenhaut: graubraun / hell, graubraun > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Männchen haben eine gelbweiße Maske mit markanten orangefarbenen Wangenflecken, gelbzimtfarbene Haubenfedern und dunkelgraue innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, aber auch nicht so blaß wie bei rein zimtfarbenen Nymphen-Weibchen, der Schopf zimt. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind gelb-/grau quergebändert, die Flügelfedern gepunktet.

Männchen beginnen mit der Jugendmauser ihre Perlzeichnung zu verlieren. Oft weisen nach den ersten Mauserzeiten nur noch Schattierungen im Gefieder und/oder eine farblich abweichende Schwanzfeder auf die ursprüngliche Farbe hin.

Zimt


Dieser Farbschlag erschien der Literatur zufolge um 1950 das erste Mal in Neuseeland und ab ca. 1960 dann auch in Europa.

Der Name stammt vom Farbton des Zimts. Ein bräunliches Grau, oft überhaucht von Gelb ist charakteristisch, reines Grau ist nicht vorhanden. Die Farbintensität variiert.
Die Farbe Zimt wird geschlechtsgebunden vererbt, d. h. dass die Vererbung des Farbschlages an das X-Chromosom gebunden ist (wer sich näher für die Vererbungslehre interessiert, dem empfehle ich das Buch von Radtke.)

Beiden Geschlechtern typische Färbung:
Füße: hellgrau/hellgraubraun - Krallen: dunkelbraun - Schnabel / Nasenhaut: graubraun - Augen: dunkelbraun
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede erwachsener Vögel (siehe auch unter "wildfarben!"):
Männchen:
Männchen haben eine gelbweiße Maske mit markanten orangefarbenen Wangenflecken, gelb-zimtfarbene Haubenfedern und dunkel"zimtfarbene" innere Schwanzfedern.
Weibchen:
Die Maske der Weibchen ist deutlich zimt-überhaucht und nicht so farbintensiv wie die der Männchen, der Schopf zimt. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind gelb-/zimt marmoriert, die inneren langen Schwungfedern "gepunktet".

Schecke zimt


Von Schecken spricht man, wenn die Grundfarbe, die sonst ja einheitlich im Gefieder vorhanden ist, durch gelbe und/oder weiße Stellen unterbrochen wird, wobei die Größe der "Flecken" unerheblich ist. Bei uns wird allenfalls noch differenziert zwischen Schecken und Kopffleckschecken, in Australien und den USA findet sich noch eine weitere Unterscheidung, die der Vollständigkeit halber hier kurz beschrieben sei:
light pied: die meisten Vögel haben ein Grundgefieder in grau oder zimt, einige Bereiche ( > bis 25 %) sind gelb bzw. bei Weißköpfen weiß (ein Kopffleckschecke z.B. fiele in diese Einstufung).
heavy pied: Grundfarbe weiß oder gelb, mit grauen oder zimtfarbenen Bereichen auf Brust/ Rücken über 75 % des Gefieders ist nicht in der dunkleren Ursprungsfarbe.
clear pied: sieht aus wie ein Lutino, hat aber dunkle oder normal gefärbte Füsschen und Schnabel, mit nur sehr wenigen, vereinzelten dunklen Federn im Rückenbereich.

Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa bis dunkel, grau, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa oder dunkel, grau, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Je nach Intensität des Zimtanteils wie bei wild-/ zimtfarbenen (z. B. bei light pied) oder kaum/nicht sichtbar (heavy/ clear pied)

Perlschecke zimt

Von Schecken spricht man, wenn die Grundfarbe, die sonst ja einheitlich im Gefieder vorhanden ist, durch gelbe und/oder weiße Stellen unterbrochen wird, wobei die Größe der "Flecken" unerheblich ist. Siehe auch unter "Schecke zimt". Perlschecken sind Nymphensittiche, bei denen durch Vererbung zusätzlich noch die Perlung von den Eltern weitergegeben wurde (siehe auch Beschreibungen auf den vorangegangenen Seiten).

Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa bis dunkel, graubraun, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa oder dun-kel, graubraun, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun

Auch hier gilt, dass eine Geschlechtsunterscheidung je nach Zimtamteil im Gefieder möglich bis unmöglich ist.

Männchen verlieren normalerweise die Perlung nach der Jugendmauser; es sind bei Perlschecken aber auch Fälle bekannt, in denen bei Männchen die Perlung auch später noch sichtbar war.

Lutino geperlt



Die Grundfärbung eines Lutinos ist weiß, Wangenflecken sind orange, Füßchen und Schnabel rosa, die Augen rot (kaum sichtbar beim erwachsenen Vogel, da kein Albino!). Da der gelbe Farbstoff bei diesem Farbschlag vorhanden ist, variieren die Töne eines Lutinos von weiß bis zum kräftigen Gelb.
(Hinweis: Durch verschiedene Kreuzungen entstanden inzwischen auch " unechte weiße Lutinos" mit schwarzen Augen. Siehe auch unter "Lutino".)
Die Perlung entsteht durch die Einkreuzung anderer Farbschläge: auf Rücken, Schwingen, Bauch und Schwanz kann die zum Teil sehr unterschiedlich ausfallende Perlung auftreten. Die je nach Grundfarbe (Lutino, Grau, Zimt) vorhandenen Federn sind kräftiger im Ton umrandet. Oft findet Ihr in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung gesäumt; dies heisst, dass alle hellen Federn dunkel umrandet sind.

Beiden Geschlechtern typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben > Krallen: rosa, fleischfarben > Schnabel /Nasenhaut: rosa, fleischfarben > Augen: rot

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders sind so gut wie nicht möglich, da die spezifischen Anhaltspunkte fehlen und/oder nur kaum erkennbar ausgebildet sind.
Männchen verlieren normalerweise nach der Jugendmauser die Perlung, nur bei Weibchen bleibt sie erhalten.

Lutino



Die Grundfärbung ist weiß bis gelb, da bis auf die Gelbanteile (keine Albino!) im Gefieder sonst keine Farben mehr enthalten sind. Wangenflecken sind orange, Füßchen und Schnabel rosa, die Augen rot (kaum sichtbar!). Da der gelbe Farbstoff (und nur dieser) bei diesem Farbschlag vorhanden ist, variieren die Farbtöne eines Lutinos von weiß bis zum kräftigen Gelb.
Die Vererbung des Farbtons ist an das X-Chromosom gebunden.
Oft tritt bei diesem Farbschlag eine vererbliche "Glatzenbildung" auf (auf dem Kopf wachsen hinter der Haube keine Federn, wobei diese Glatze winzig klein aber auch größer sein kann): es wird vermutet, dass dieses Symptom durch die direkte Verpaarung von Lutino und Lutino entsteht und eine einmal aufgetretene Glatzenbildung dominant weitervererbt wird, da es bisher nur bei diesem Farbschlag zu beobachten war.

(Hinweise: weiße Lutinos sind KEINE Albinos! Echten Albinos fehlen alle Farbpigmente: sie entstehen durch Kreuzung von Lutino und Weißkopf.
Durch verschiedene Kreuzungen entstanden inzwischen auch "unechte weiße Lutinos" mit schwarzen Augen: es handelt sich dabei aber um sehr aufgehellte Schecken.)

Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene, typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben > Krallen: hell, hornfarben > Schnabel /Nasenhaut: hell, hornfarben/ rosa, fleischfarben > Augen: rot
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders sind so gut wie nicht möglich, da die spezifischen Anhaltspunkte fehlen und/oder nur kaum erkennbar ausgebildet sind. Manchmal ist anhand der Intensität der Gelbfärbung an Schwanz-/Flügelfedern auf eine Henne zu schließen, wobei dies aber durch die Farbintensität der Zuchtlinie beeinflusst wird und nicht generell als Merkmal dargestellt werden kann.

sonst. Mutationen



Hier werden weitere Farbschläge vorgestellt.


Die spezifische Beschreibung steht jeweils neben dem entsprechenden Bild.
Derzeit umfasst unsere Galerie folgende Farben unter der Rubrik sonstige Mutationen:
- Falbe
- Gelbwange
- Oliv
- Platinum (nur in Australien)
- silber
- Spangle (nur in Australien)

Falbe


Falbe:

(Nancy's Cockatiel Castle, USA)

Falbe 
Eine relativ neue, bei uns auch bekannte Farbvariante (gezüchtet hier seit Mitte der 80er-Jahre)
Zart pastellfarbenes, beige-bräunliches Gefieder mit manchmal leichter Zimtfärbung und u. U. angedeuteter Perlung im Rückengefiederbereich, die sich beim Hahn nach der Jugendmauser i. d. R. wieder verliert. Rote Augen! Werden auch als Weißkopffalben und auch mit verstärktem Gelbanteil gezüchtet.
Rezessiver Erbgang

Gelbwange


Gelbwange - Yellow Cheek:

Gelbwangen sind eine neuere Züchtung.

Einzigartig bei diesem Farbschlag ist, dass er sowohl auf dem Weg des geschlechtsgebundenen als auch des dominanten Erbgangs weitergegeben wird.
Die Unterscheidung, ob es sich um geschlechtsgebunden oder dominant handelt, soll durch die bei letzterem leicht orange überhauchten Wangenflecken möglich sein.

oliv (emerald)


Oliv (emerald):
oliv 1,0
(Nancy's Cockatiel Castle, USA)
Eine relativ neue Züchtung, die besonders in den USA bekannt ist.
Ein sehr hoher Gelbanteil im Gefieder ( oft sind die normal weißen Federpartien ebenfalls gelb) mit somit auch kräftiger Ausbildung der Wangenflecken.

Die Farbe Grün kommt bei Nymphensitichen nicht vor.
Der olivfarbene - und damit grünliche - Eindruck entsteht durch die Mischung des dunklen Pigments mit einer verstärkten Anreicherung von Gelbstoffen. Besonders auf Basis der "bräunlichen" Farbtöne (zimt) lässt sich durch gezielte Zucht der Farbschlag oliv erzielen.
Rezessiver Erbgang

Platinum


Platinum 
(R.C. Aviary)
Ein wunderschöner Farbschlag, der in offensichtlich derzeit in dieser Art nur in Australien gezüchtet wird.
Rücken, Flügel und Schwanz in hellem, rauchigem Grau, (manchmal sind die Flügel auch grau-braun), Brust weiß, Füßchen und Schnabel hell. Flügel- und Schwanzfedern sind immer dunkler als das übrige Gefieder, beim erwachsenen Vogel erscheinen die unteren Schwanzfedern braun/schokoladenfarben.
Platinum lässt sich ähnlich wie wildfarben, zimt und Weißkopf auch in den Farbschlägen Schecke, geperlt und Perlschecke züchten.

Neue Zuchtvarianten entstehen in der gezielten Kreuzung zwischen Lutino und Platinum, dem sog. Platino, mit sehr zart gefärbtem Gefieder und den typischen Platinummerkmalen.
Geschlechtsgebundene Vererbung

Spangle

Detail-Beschreibung folgt noch nach - so viel aber schon mal vorneweg:
Spangle ist eine sehr ungewöhnliche Mutation, die wohl nach derzeitigen Erkenntnissen auf der Farbe silber basiert und in den verschiedensten Farbabstufungen gezüchtet werden kann (siehe Bild nebenan).
Obwohl der Farbton "grau" ist, haben weder Jungvögel noch Weibchen jemals die sonst typischen "Punkte" auf den Schwungfedern (siehe Bilder weiter unten).
Von verschiedener Seite aus australischen Züchterkreisen wurde uns berichtet, dass Hennen, die sichtbar Spangle sind, äußerst schwierig für Nachzuchten seien: es gäbe nur wenige, die tatsächlich befruchtete Eier legen (wenn sie denn überhaupt legen) und sie dann auch noch ausbrüten und die Küken versorgen.
Die meisten Nachkommen in der Farbe Spangle werden deshalb - weil rezessiver Erbgang - mit spalterbigen Hennen gezüchtet.
rezessive Vererbung

Weißkopf wildfarben


Weißkopfnymphies fehlt komplett der gelbe Farbstoff (Psittacin), der u. a. auch für die orange Farbe der Wangenflecken verantwortlich ist: alle Gefiederbereiche, die sonst gelb/ orange wären, sind bei Weißköpfen weiß; das sonstige Gefieder ist wie das der wildfarbenen Nymphies.
Sie sind um 1978 das erste Mal in Deutschland gezüchtet worden und erhielten auch den Namen "blaue" Nymphies, da ihr Federkleid einen leicht bläulichen Schimmer hatte und man hoffte, ähnlich wie bei den Wellensittichen, auch blaue Nymphensittiche züchten zu können.
Die Küken haben ebenfalls anstatt der gelben Erstlingsdaunen weiße (siehe Bild unten!).Rezessiver Erbgang

Beiden Geschlechtern typische Färbung:
Füße: hellgrau > Krallen: dunkelgrau > Schnabel /Nasenhaut: grau / hellgrau > Augen: dunkelbraun
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede erwachsener Vögel:
Männchen:
haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiß-graue Haubenfedern und dunkelgraue innere Schwanzfedern.
Weibchen:
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv weiß wie die der Männchen, sondern grau überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau quergebändert, die langen Schwungfedern tragen deutliche "Punkte"

Weißkopf (WK) wildfarben geperlt


Wildfarbener Weißkopf-Nymphensittich (gelber Farbstoff fehlt), dessen Perlung durch die Einkreuzung entsteht: auf Rücken, Schwingen, Bauch und Schwanz kann die zum Teil sehr unterschiedlich ausfallende Perlung auftreten. Die in der Grundfarbe Grau vorhandenen Federn sind hell (bzw. bei den hellen dunkel) umrandet. Oft findet Ihr in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung gesäumt; dies heisst, dass alle hellen Federn dunkel umrandet sind.
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene typische Färbung:
Füße: grau > Krallen: dunkel, grau > Schnabel /Nasenhaut: grau > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders wie bei den wild-/zimtfarbenen und den Weißkopfnymphies anhand der Masken-/Hauben- und Schwanzfärbung: Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weißgraue Haubenfedern und dunkelgraue innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern grau überhaucht wie auch die Haibe. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau mamoriert.
Männchen verlieren ihre Perlzeichnung nach der Jugendmauser bzw. spät. bei den nachfolgenden.

Weißkopf (WK) Schecke wildfarben



Weißkopfnymphies fehlt komplett der gelbe Farbstoff (Psittacin), der u. a. auch für die orange Farbe der Wangenflecken verantwortlich ist: alle Gefiederbereiche, die sonst gelb/ orange wären, sind bei Weißköpfen weiß; das sonstige Gefieder ist wie das der wildfarbenen Nymphies.
Sie sind um 1978 das erste Mal in Deutschland gezüchtet worden und erhielten auch den Namen "blaue" Nymphies, da ihr Federkleid einen leicht bläulichen Schimmer hatte und man hoffte, ähnlich wie bei den Wellensittichen, auch blaue Nymphensittiche züchten zu können.
Die Küken haben ebenfalls anstatt der gelben Erstlingsdaunen weiße. Rezessiver Erbgang

Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene, typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa bis dunkel, grau, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa oder dunkel, grau, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Je nach Intensität der Scheckeneigenschaft gut bis kaum oder gar nicht zu sehen.
Bei wenig hellen Gefiederanteilen gilt wie bei wildfarbenen Weißköpfen folgendes:
Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiße Haubenfedern und dunkelgraue innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern grau überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau quergebändert, oft auch im Fischgrätmuster (siehe Bild unten).
 

Weißkopf (WK) Perlschecke wildfarben


wildfarbener Weißkopf-Nymphensittich (gelber Farbstoff fehlt) geperlt- gescheckt; die Perlung und die Scheckeneigenschaft, die mehr oder minder ausgeprägt sein kann/können, entsteht durch Einkreuzung.
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene, typische Färbung:
Füße: hell, rosa, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa, dunkel, grau, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa, dunkel, grau, auch gescheckt / hell, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Je nach Intensität der Scheckeneigenschaft gut bis unmöglich zu sehen! Je ausgeprägter die Scheckung auftritt, desto schwieriger ist die Geschlechtsbestimmung anhand der Gefiederzeichnung.
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders wie bei den wild-/zimtfarbenen und den Weißkopfnymphies anhand der Masken-/Hauben- und Schwanzfärbung: Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiße Haubenfedern und dunklere innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern zimt überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau/zimt quergebändert.
Männchen verlieren ihre Perlzeichnung meist nach der Jugendmauser.

Weißkopf (Wk) zimt

Zimtfarbener Weißkopf-Nymphensittich (gelber Farbstoff fehlt). Farbbeschreibung wie "zimt"!
Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders wie bei den wild-/zimtfarbenen und den Weißkopfnymphies anhand der Masken-/Hauben- und Schwanzfärbung:
Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiße Haubenfedern und dunklere innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern zimt überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau/zimt quergebändert, die langen Schwungfedern tragen deutliche "Punkte".

Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene typische Färbung:
Füße: hellgrau > Krallen: dunkel, graubraun > Schnabel /Nasenhaut: graubraun / hell-grau > Augen: dunkelbraun

Weißkopf (WK) zimt geperlt


Zimtfarbener Weißkopf-Nymphensittich (gelber Farbstoff fehlt), dessen Perlung durch die Einkreuzung entsteht: auf Rücken, Schwingen, Bauch und Schwanz kann die zum Teil sehr unterschiedlich ausfallende Perlung auftreten. Die in der Grundfarbe zimt vorhandenen Federn sind hell (bzw. bei den hellen dunkel) umrandet. Oft findet Ihr in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung gesäumt; dies heisst, dass alle hellen Federn dunkel umrandet sind.


Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders wie bei den wild-/zimtfarbenen und den Weißkopfnymphies anhand der Masken-/Hauben- und Schwanzfärbung: Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiße Haubenfedern und dunklere innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern zimt überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau/zimt quergebändert

Männchen verlieren ihre Perlzeichnung meist nach der Jugendmauser

Weißkopf (WK) Schecke zimt


Zimtfarbener, gescheckter Weißkopf-Nymphensittich (gelber Farbstoff fehlt). Farbbeschreibung wie "zimt"!
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene, typische Färbung:
Füße: hell, rosa, auch gescheckt > Krallen: hell, dunkel, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa, auch gescheckt / hell, rosa, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Je nach Intensität der Scheckeneigenschaft gut bis kaum oder gar nicht zu sehen.
Bei wenig hellen Gefiederanteilen gilt wie bei wildfarbenen Weißköpfen folgendes:
Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiße Haubenfedern und dunkle zimtfarbene Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern zimt überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/zimt quergebändert, oft auch im Fischgrätmuster.

Weißkopf (WK) Perlschecke zimt


Zimtfarbener Weißkopf-Nymphensittich (gelber Farbstoff fehlt) geperlt- gescheckt; die Perlung und die Scheckeneigenschaft, die mehr oder minder ausgeprägt sein kann/können, entsteht durch Einkreuzung.
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) typische Färbung:
Füße: hell, rosa, auch gescheckt > Krallen: hell, rosa, dunkel, graubraun, auch gescheckt > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa, dunkel, graubraun, auch gescheckt / hell, rosa, auch gescheckt > Augen: dunkelbraun

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
Je nach Intensität der Scheckeneigenschaft gut bis unmöglich zu sehen! Je ausgeprägter die Scheckung auftritt, desto schwieriger ist die Geschlechtsbestimmung anhand der Gefiederzeichnung.
Geschlechtsunterscheidungen anhand des Gefieders wie bei den wild-/zimtfarbenen und den Weißkopfnymphies anhand der Masken-/Hauben- und Schwanzfärbung: Männchen haben eine weiße Maske ohne Wangenflecken, weiße Haubenfedern und dunklere innere Schwanzfedern.
Die Maske der Weibchen ist nicht nicht so farbintensiv wie die der Männchen, sondern zimt überhaucht wie auch die Haube. Ihre inneren (= unteren) Schwanzfedern sind weiß-/grau/zimt quermarmoriert.
Männchen verlieren ihre Perlzeichnung meist nach der Jugendmauser.

Weißkopf (WK) albino


eigentlich wäre die weniger verwirrende Bezeichnung: Weißkopf-Lutino, da es sich keineswegs um Albinos in dem Snne handelt, wie man die Bezeichnung herkömmlicherweise kennt.
Kennzeichen: Augen sind beim sehr genauen Betrachten rot (>> im Gegensatz zu den sog. "Schwarzaugen", die sehr stark aufgehellte Schecken sind und sehr wohl über Farbstoffe verfügen)
Achtung: der Albino Weißkopf-Nymphensittich ist KEIN echter Albino! Die richtige Bezeichnung müsste besser lauten "Lutino-Weißkopf" (wie sie im englischen Sprachgebrauch benutzt wird), würde aber wohl auch zu etwas Verwirrung führen, da ja durch die Weißkopfeigenschaft jeglicher gelber Farbstoff fehlt.
Echte Albinos (wie sie von anderen Tieren bekannt sind) und bei denen jegliche Farbpigmente fehlen und somit rote Augenfarbe meist sofort und gut sichtbar ist, sind nach derzeitigem Kenntnisstand bisher noch nie bei Nymphsittichen aufgetreten. Das Fehlen jeglicher Pigmente tritt zwar genetisch genauso per Zufall auf wie es die verschiedenen Farbschläge der Nymphensittiche einst taten, jedoch mit dem großen Unterschied, dass Albinos bei den Nymphies so nicht gezüchtet werden könnten.
Beiden Geschlechtern (erwachsene Vögel) eigene, typische Färbung:
Füße: rosa, fleischfarben > Krallen: hell, rosa > Schnabel /Nasenhaut: hell, rosa > Augen: rot

Sichtbare geschlechtsspezifische Unterschiede:
keine bzw.so gut wie nicht sichtbar

Weißkopf (WK) sonstige Mutationen

- Weißkopf Dominant Silber Einfaktorig

- Weißkopf Dominant Silber Doppelfaktorig

- Dominant Silbergeperlt Doppelfaktorig

- Australien Whiteface Silver Spangle (Westcoast) *

- Australien Silber *

 

-Nymphensittich naturfarben

Mutationen:

 
-Nymphensittich zimt
-Nymphensittich Lutino
-Nymphensittich grau geperlt
-Nymphensittich Zimt geperlt
-Nymphensittich Lutino geperlt
-Nymphensittich grau Schecke
-Nymphensittich grau Perlschecke
-Nymphensittich Schecke zimt
-Nymphensittich Perlschecke zimt
-Nymphensittich grau Weißkopf
-Nymphensittich zimt Weißkopf
-Nymphensittich Albino Weißkopf
-Nymphensittich grau Weißkopf Schecke
-Nymphensittich zimt Weißkopf Schecke
-Nymphensittich grau Weißkopf geperlt
-Nymphensittich zimt Weißkopf geperlt
-Nymphensittich grau weißkopf Perlschecke
-Nymphensittich zimt Weißkopf Perlschecke


und sonstige Nymphensittich Mutationen

  • Lutino - geschlechtsgebunden
  • Zimt
  • Geperlt
  • Schecke
  • Weißkopf
  • Pastellgesicht
  • Falbe
  • dominant Silber
  • rezessiv Silber
  • Gelbwange - geschlechtsgebunden
  • Lutino - nicht geschlechtsgebunden

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